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Wie hängen die Verkehrswende in Bonn und ein geschenktes Schwimmbad zusammen? Wie bekommt Bonn ein neues Römerbad?

Endlich wird von der Autobahn GmbH das eigentliche Problem benannt. Es geht bei der Rheinspange 553 gar nicht um die Lösung eines zweifelhaften Verkehrsproblems. Die gäbe es nur in Godorf mit der sogenannten Nordvariante in Verlängerung der Kerkrader Straße und der schlüssigen Verbindung der vorhandenen Autobahnen. Es geht in Wirklichkeit nur um Baustellenumleitungen für Brückenarbeiten in Bonn und Köln! Die Rheinspange soll in Wesseling-Urfeld und Niederkassel in direkter Nähe zur Wohnbebauung entstehen, dann da kann man nach Auffassung der Straßenbauer schnell und billig bauen. Es wird ernsthaft ein Autobahnneubau von 10 km Länge durch schützenswerte Gebiete in Erwägung gezogen, ohne in Bonn Alternativen geprüft zu haben. Egal, ob die Bonner Nordbrücke von 4 auf 6 Spuren, oder um einen Fahrradschnellweg erweitert wird, oder nur saniert werden muss. Es wird Platz benötigt, um arbeiten zu können. Im Norden der Friedrich-Ebert-Brücke ist die Kläranlage, im Süden das in die Jahre gekommene Römerbad. Warum nicht gemeinsam zu einer guten Lösung kommen? Wenn die Stadt Bonn der Autobahn GmbH das Schwimmbadgelände für die Bauzeit zur Verfügung stellen würde, könnte im Bereich der Parkplätze ohne eine Sperrung der Brücke gebaut werden. Und nach Abschluss der Arbeiten auf dem Gelände ein Schwimmbad mit neuester alternativer Technik entstehen, vom Bund finanziert. Die drei von den Südvarianten betroffenen Initiativen fordern die Autobahn GmbH auf, mit der Stadt Bonn gemeinsam Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu prüfen. Die Vorteile für alle Beteiligten ist es in jedem Falle wert.
Bürgerverein Urfeld Interessenvertretung Waldsiedlung BIN Niederkassel
Anlage: Fotomontage des Luftbilds mit eingezeichneter 2. Brücke 2 Fotos von den beiden Rheinufern